Papers, Papes, Blättchen oder Rolling Papers – für Drehpapier gibt es viele unterschiedliche Bezeichnungen. Gleichzeitig unterscheiden sich Papers deutlich voneinander: bei Material, Größe, Papierstärke, Verarbeitung, Gummierung und Format.
Wer sich zum ersten Mal mit Papers beschäftigt, steht deshalb schnell vor einer großen Auswahl. Hanfpapier, Reispapier, ungebleichte Papers, Slim-Formate, King Size, Longpapers oder Paper Rolls sind nur einige der Varianten, die auf dem Markt zu finden sind.
In diesem Ratgeber von Natural Rolling Papers erfährst du, was Papers eigentlich sind, welche Arten und Materialien es gibt und worauf du bei Größen und Eigenschaften achten kannst.
Kurz erklärt: Papers sind dünne Papierblätter, die speziell als Drehpapier hergestellt werden. Sie bestehen je nach Produkt beispielsweise aus Hanf-, Reis-, Holz-, Flachs- oder anderen pflanzlichen Fasern und sind in unterschiedlichen Größen und Formaten erhältlich.
Was sind Papers?
Papers sind dünne Blätter aus Papier, die speziell für das Rollen von Rauchwaren entwickelt werden. Im deutschsprachigen Raum werden sie häufig auch als Papes, Blättchen oder Drehpapier bezeichnet.
Im Vergleich zu gewöhnlichem Papier sind Papers sehr dünn und werden gezielt auf bestimmte Eigenschaften ausgelegt. Dazu gehören beispielsweise die Papierstärke, die Porosität, die Brenneigenschaften, die Form und die Beschaffenheit der Gummierung.
Je nach Hersteller und Produkt kommen unterschiedliche Fasern und Materialien zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem:
- Hanf
- Reis
- Holz
- Flachs
- Bambus
- weitere pflanzliche Fasern
Auch die Verarbeitung kann sich unterscheiden. Manche Papers sind beispielsweise ungebleicht und behalten dadurch eine natürliche Färbung. Andere sind sehr hell und besonders dünn.
Ein weiterer Bestandteil vieler Papers ist eine Klebefläche. Häufig wird dafür ein pflanzliches Gummi wie Akaziengummi beziehungsweise Gummi arabicum verwendet. OCB beschreibt beispielsweise die Verwendung von natürlichem Akaziengummi bei seinen Papieren.
Papers, Papes oder Blättchen – wo liegt der Unterschied?
Die Begriffe Papers, Papes und Blättchen werden im Alltag häufig synonym verwendet. Gemeint ist in den meisten Fällen dasselbe Produkt: dünnes Drehpapier.
Papers
„Papers“ ist die international verbreitete Bezeichnung für Rolling Papers.
Papes
„Papes“ ist eine umgangssprachliche Kurzform, die besonders im deutschsprachigen Raum häufig verwendet wird.
Blättchen
„Blättchen“ ist eine weitere deutsche Bezeichnung für einzelne Papierblätter beziehungsweise Papierheftchen.
Rolling Papers
Der englische Begriff „Rolling Papers“ wird ebenfalls häufig verwendet. Auf Verpackungen und in internationalen Produktbeschreibungen findet sich dieser Begriff besonders oft.
Kurz gesagt: Papers, Papes, Blättchen und Rolling Papers beschreiben im allgemeinen Sprachgebrauch dieselbe Produktgruppe. Die Unterschiede entstehen hauptsächlich durch Material, Format, Größe und Verarbeitung.
Welche Arten von Papers gibt es?
Papers lassen sich nach unterschiedlichen Kriterien unterscheiden. Besonders wichtig sind das Material, die Größe, die Papierstärke und die Verarbeitung.
Eine einfache Einteilung sieht so aus:
| Kriterium | Beispiele |
|---|---|
| Material | Hanf, Reis, Holz, Flachs, Bambus |
| Farbe | Weiß, Natur, Braun |
| Verarbeitung | Gebleicht, ungebleicht |
| Größe | Regular, 1¼, Slim, King Size |
| Format | Standard, Longpaper, Roll |
| Papierstärke | Dünn, ultradünn |
| Gummierung | z. B. natürliche Gummierung |
| Ausstattung | Papers einzeln oder mit Tips |
Dabei ist wichtig: Nicht jedes Merkmal beschreibt automatisch die Qualität eines Papers. Ein bestimmtes Material oder eine bestimmte Papierfarbe allein sagt beispielsweise noch nicht aus, welches Produkt für eine bestimmte Person am besten geeignet ist.
Papers nach Material
Das Material gehört zu den wichtigsten Unterscheidungsmerkmalen bei Papers.
Je nach Hersteller werden unterschiedliche pflanzliche Fasern verwendet. OCB nennt beispielsweise Bio-Hanf, Flachs, zertifiziertes Holz, Reis und Bambus als eingesetzte Faserquellen.
Hanf Papers
Hanf Papers werden aus Hanffasern hergestellt. Hanf ist deshalb eine der bekanntesten Alternativen zu klassischem Papier.
Viele Hanf-Papers werden ungebleicht angeboten und haben dadurch eine natürliche beige oder bräunliche Färbung.
Ein Beispiel ist die Produktlinie OCB Organic Hemp, die laut Hersteller aus ungebleichtem Bio-Hanf hergestellt wird.
Hanf Papers – Materialien, Eigenschaften und Unterschiede
Reispapier Papers
Reispapier beziehungsweise Papers aus Reisfasern gehören ebenfalls zu den bekannten Varianten.
Ein konkretes Beispiel liefert OCB Rice. Laut Hersteller wird dieses Papier aus echten Reisfasern hergestellt und als ultradünnes, ungebleichtes Papier angeboten.
Bei Reis-Papers sollte man allerdings zwischen verschiedenen Produkten unterscheiden: Nicht jedes als „Rice Paper“ bezeichnete Produkt muss exakt dieselbe Zusammensetzung oder Verarbeitung besitzen.
Mehr dazu:
Reispapier Papers – Eigenschaften und Unterschiede
Holzfaser Papers
Auch Holzfasern können als Ausgangsmaterial für Papers dienen.
Dabei kommt es unter anderem darauf an, aus welcher Quelle die Fasern stammen und wie das Papier verarbeitet wird. Hersteller können beispielsweise zertifizierte oder verantwortungsvoll bewirtschaftete Holzquellen verwenden. OCB beschreibt für bestimmte Naturpapiere die Verwendung von Fasern aus verantwortungsvoll bewirtschafteten beziehungsweise zertifizierten Wäldern.
Bambus Papers
Bambus wird ebenfalls für bestimmte Papers eingesetzt.
Bambus ist eine schnell wachsende Pflanze und wird deshalb häufig im Zusammenhang mit nachhaltigen Papieralternativen genannt. Trotzdem sollte man bei Aussagen zur Umweltfreundlichkeit immer das gesamte Produkt betrachten – also beispielsweise Anbau, Verarbeitung, Transport und Verpackung.
Was bedeutet „ungebleicht“ bei Papers?
Der Begriff ungebleicht beschreibt grundsätzlich die Verarbeitung des Papiers.
Bei ungebleichten Papers wird auf bestimmte Bleichverfahren verzichtet. Dadurch kann das Papier seine natürliche Farbe stärker behalten.
Ungebleichte Papers sind deshalb häufig beige oder braun statt strahlend weiß.
Wichtig ist jedoch:
Ungebleicht bedeutet nicht automatisch „besser“ oder „nachhaltiger“.
Für eine seriöse Bewertung sollte man zusätzlich betrachten:
- Welche Fasern werden verwendet?
- Woher stammen die Rohstoffe?
- Wie wird das Papier hergestellt?
- Welche Zusatzstoffe werden verwendet?
- Wie wird das Produkt verpackt?
- Gibt es nachvollziehbare Angaben zur Herkunft?
- Welche Umweltzertifizierungen oder Standards werden genannt?
Herstellerangaben sollten dabei immer von allgemeinen Aussagen über die gesamte Produktkategorie getrennt werden. OCB beschreibt beispielsweise seine ungebleichten Naturpapiere als chlorfrei und ohne bestimmte Bleichverfahren.
Mehr Informationen:
Ungebleichte Papers – Was bedeutet das?
Wie dünn sind Papers?
Papers können sich deutlich in ihrer Papierstärke unterscheiden.
Besonders dünne Varianten werden häufig als Thin, Ultra Thin oder ähnlich bezeichnet. Ein dünnes Papier kann dabei eine andere Haptik und Transparenz besitzen als ein stärkeres Papier.
Die Papierstärke ist jedoch nur ein Qualitätsmerkmal unter mehreren.
Bei einem Vergleich können beispielsweise folgende Faktoren berücksichtigt werden:
- Papierstärke
- Material
- Format
- Verarbeitung
- Gummierung
- Papieroberfläche
- Wasserzeichen
- Herstellerangaben
Ein Beispiel für sehr dünne Papers sind bestimmte Produkte aus den OCB-Sortimenten. OCB beschreibt beispielsweise sein Ultimate-Papier als besonders dünn und leicht.
Papers-Größen im Überblick
Neben dem Material ist die Größe eines Papers eines der wichtigsten Auswahlkriterien.
Im Handel findest du unter anderem:
- Regular
- 1¼
- Slim
- King Size
- King Size Slim
- Longpapers
- Rolls beziehungsweise Paper Rolls
Dabei gibt es keine vollständig einheitliche Größenbezeichnung für jedes Produkt. Die tatsächlichen Maße können je nach Hersteller und Produktlinie variieren.
Ein konkretes Beispiel: OCB gibt für bestimmte Rice-Papers eine Größe von 44 × 77 mm bei 1¼ und 44 × 109 mm bei Slim an.
Deshalb sollten konkrete Maße immer direkt beim jeweiligen Produkt überprüft werden.
Regular Papers
Regular Papers gehören zu den klassischen kleineren Formaten.
Sie sind kompakter als viele größere Slim- oder King-Size-Varianten und werden häufig als klassische Standardgröße angeboten.
1¼ Papers
1¼ ist eine verbreitete Größenbezeichnung für ein etwas größeres Format als klassische Regular Papers.
Das Format findet sich bei zahlreichen Herstellern und Materialien.
Da Hersteller unterschiedliche Maße verwenden können, sollte „1¼“ nicht als exakt genormte Millimeterangabe verstanden werden.
Slim Papers
Slim Papers sind länglicher und schmaler als viele klassische Papierformate.
Sie gehören zu den häufig angebotenen Varianten und sind in unterschiedlichen Materialien erhältlich.
King Size Papers
King Size Papers gehören zu den größeren Paper-Formaten.
Sie bieten eine größere Papierfläche als kleinere Standardformate.
Der Begriff „King Size“ sollte jedoch nicht mit einer einzigen verbindlichen Größe gleichgesetzt werden. Je nach Hersteller und Produkt können die tatsächlichen Maße unterschiedlich sein.
King Size Slim
King Size Slim bezeichnet ein längliches und vergleichsweise schmales Format.
Es verbindet eine größere Länge mit einer schmaleren Papierbreite.
Kurzdefinition:
King Size Slim bezeichnet ein längliches, vergleichsweise schmales Paper-Format. Die genauen Maße können je nach Hersteller und Produkt variieren.
Mehr dazu:
King Size Slim – Größen, Maße und Unterschiede
Was sind Longpapers?
Longpapers sind längere Papers, die sich durch ihre größere Länge von klassischen kleineren Paper-Formaten unterscheiden.
Im deutschsprachigen Alltag werden Longpapers häufig auch einfach als „Long Papes“ oder „Long Papers“ bezeichnet.
Je nach Produkt können Longpapers verschiedene Breiten und Längen besitzen.
Deshalb gilt auch hier:
Die Bezeichnung „Longpaper“ beschreibt in erster Linie das Format und nicht automatisch ein bestimmtes Material oder eine bestimmte Papierstärke.
Mehr Informationen:
Longpapers – Größen, Materialien und Unterschiede
Paper Rolls – Papers von der Rolle
Eine weitere Variante sind Paper Rolls.
Statt einzelner bereits zugeschnittener Blätter befindet sich das Papier auf einer Rolle. Dadurch kann die benötigte Länge individuell angepasst werden.
Bei bestimmten OCB-Produkten werden beispielsweise Rollen mit mehreren Metern Papier angeboten. OCB nennt für seine Organic-Hemp-Rolls ungefähr vier Meter Papier bei einer Breite von 44 mm.
Paper Rolls unterscheiden sich damit konzeptionell von klassischen Paper-Heftchen.
Mehr dazu:
Paper Rolls – Was sind Papers von der Rolle?

Welche Papers sind die richtigen?
Die Frage nach den „richtigen“ Papers lässt sich nicht mit einer einzigen Antwort beantworten.
Denn verschiedene Nutzer achten auf unterschiedliche Eigenschaften.
Eine sinnvolle Orientierung kann so aussehen:
| Wenn dir wichtig ist … | Darauf kannst du achten |
|---|---|
| natürliche Materialien | Hanf, Reis oder andere pflanzliche Fasern |
| ungebleichtes Papier | Angaben wie „unbleached“ oder „ungebleicht“ |
| möglichst dünnes Papier | Thin oder Ultra Thin |
| längeres Format | Longpapers oder King Size |
| schmales Format | Slim oder King Size Slim |
| flexible Länge | Paper Rolls |
| bestimmte Marke | Hersteller- und Produktvergleich |
| Nachhaltigkeit | Rohstoff, Herstellung und Verpackung gemeinsam betrachten |
Diese Tabelle ist bewusst als Orientierung gedacht. Ein bestimmtes Material oder Format ist nicht automatisch für jeden Anwendungsfall die beste Wahl.
Woran erkennt man gute Papers?
„Gute Papers“ sind nicht ausschließlich an einem einzelnen Merkmal zu erkennen.
Statt nur auf die Papierfarbe oder das Material zu achten, lohnt sich ein Blick auf mehrere Eigenschaften.
1. Material
Welche Fasern wurden verwendet?
Hanf, Reis, Holz, Flachs und Bambus können unterschiedliche Eigenschaften besitzen.
2. Papierstärke
Ist das Papier eher klassisch, dünn oder ultradünn?
3. Verarbeitung
Wie gleichmäßig ist das Papier hergestellt?
4. Gummierung
Welche Art von Klebefläche wird verwendet?
Einige Hersteller setzen beispielsweise auf natürliches Akaziengummi.
5. Wasserzeichen
Einige Papers verfügen über ein Wasserzeichen.
Dieses kann nicht nur ein Gestaltungselement sein. Hersteller setzen Wasserzeichen teilweise auch gezielt zur Beeinflussung beziehungsweise Kontrolle bestimmter Papiereigenschaften ein. OCB beschreibt beispielsweise sein Wasserzeichen als Bestandteil des Herstellungsprozesses.
6. Transparenz
Sehr dünne Papers können besonders transparent wirken.
7. Herkunft und Herstellerangaben
Wer Wert auf nachvollziehbare Informationen legt, sollte darauf achten, ob der Hersteller Angaben zu Rohstoffen, Produktion und Verarbeitung macht.
Welche Rolle spielt die Papierherstellung?
Die Herstellung eines Papers beeinflusst seine späteren Eigenschaften.
Vereinfacht beginnt der Prozess mit pflanzlichen Fasern. Diese werden zu Zellstoff verarbeitet. Anschließend wird daraus Papier hergestellt, getrocknet und je nach Produkt weiterverarbeitet.
Bei OCB wird beispielsweise beschrieben, dass pflanzliche Fasern zunächst zu Zellstoff verarbeitet und anschließend zu dünnen Papierschichten verarbeitet werden. Danach können unter anderem Wasserzeichen und Gummierung aufgebracht werden.
Damit besteht ein Paper also aus deutlich mehr als nur „dünnem Papier“.
Material, Faseraufbereitung, Papierstärke, Oberflächenbehandlung und Gummierung beeinflussen gemeinsam das fertige Produkt.
Papers und Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit ist für viele Menschen ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl von Papers.
Dabei sollte man jedoch genauer hinschauen.
Ein Paper aus einer pflanzlichen Faser ist nicht automatisch über den gesamten Lebenszyklus nachhaltiger als jedes andere Papier.
Für eine bessere Einordnung können folgende Fragen helfen:
- Woher stammen die Rohstoffe?
- Handelt es sich um nachwachsende Rohstoffe?
- Werden die Fasern zertifiziert?
- Wie wird das Papier verarbeitet?
- Welche Verpackung wird verwendet?
- Welche Druckfarben kommen zum Einsatz?
- Wie weit werden die Rohstoffe transportiert?
- Gibt es nachvollziehbare Herstellerangaben?
OCB beschreibt beispielsweise bei verschiedenen Naturpapier-Sortimenten nachhaltige beziehungsweise zertifizierte Faserquellen und Angaben zu Verpackungsmaterialien.
Hanf und Nachhaltigkeit
Hanf wird häufig mit nachhaltiger Papierherstellung verbunden. Trotzdem sollte auch hier zwischen dem Rohstoff und dem fertigen Produkt unterschieden werden.
Für eine belastbare Bewertung sind konkrete Angaben zur Herstellung wichtiger als allgemeine Werbeaussagen.

Sind braune Papers automatisch natürlicher?
Nicht unbedingt.
Die Farbe eines Papers kann ein Hinweis auf die Verarbeitung sein, ist aber kein alleiniger Beweis für bestimmte Eigenschaften.
Ungebleichte Papers können beispielsweise eine natürliche beige oder braune Färbung besitzen. OCB beschreibt bei seinem Virgin-Papier eine natürliche braune Farbe, die mit der ungebleichten Verarbeitung zusammenhängt.
Trotzdem sollte man nicht allein anhand der Farbe beurteilen, wie ein Paper hergestellt wurde.
Entscheidend sind die tatsächlichen Produktinformationen des Herstellers.
Papers von bekannten Marken
Der Markt für Papers ist groß und umfasst zahlreiche Marken und Produktlinien.
Zu den bekannten Namen gehören beispielsweise:
- RAW
- OCB
- GIZEH
- Smoking
- Elements
- Vibes
Innerhalb einer Marke können sich einzelne Produkte erheblich unterscheiden.
Ein Hersteller kann beispielsweise gleichzeitig:
- Hanf-Papers
- Reispapier
- ungebleichte Papers
- besonders dünne Papers
- King Size
- Slim
- Rolls
anbieten.
Deshalb sollte man nicht nur Marken miteinander vergleichen, sondern möglichst konkrete Produkte und deren Eigenschaften.
Auf Natural Rolling Papers werden deshalb künftig auch einzelne Marken und Produktlinien detaillierter betrachtet.
Mehr dazu:
Paper-Marken im Überblick
Papers richtig vergleichen
Ein sinnvoller Paper-Vergleich sollte nicht nur auf den Preis schauen.
Für einen strukturierten Vergleich können folgende Kriterien verwendet werden:
Material
Welche Fasern werden verwendet?
Größe
Welche Maße besitzt das Paper tatsächlich?
Papierstärke
Wie dünn ist das Papier laut Hersteller?
Verarbeitung
Welche Angaben gibt es zur Herstellung?
Gummierung
Welche Gummierung wird verwendet?
Wasserzeichen
Ist das Paper mit einem Wasserzeichen versehen?
Verpackung
Welche Materialien werden bei der Verpackung verwendet?
Preis
Wie viel kostet ein Heftchen beziehungsweise ein einzelnes Blatt?
Herstellerangaben
Wie transparent sind die Informationen über das Produkt?
So entsteht ein deutlich aussagekräftigerer Vergleich als durch eine reine Bewertung nach Marke oder Farbe.
Papers-Größen: Welches Format passt zu welchem Bedarf?
Die passende Größe hängt vor allem davon ab, welches Format bevorzugt wird.
Kompakte Formate
Wer ein kleineres Papierformat sucht, kann sich klassische Regular- oder 1¼-Papers ansehen.
Schmale Formate
Slim und King Size Slim sind längliche und vergleichsweise schmale Formate.
Größere Formate
King Size und Longpapers bieten mehr Papierfläche beziehungsweise Länge.
Individuelle Länge
Bei Paper Rolls lässt sich die Länge flexibel bestimmen.
Eine detaillierte Übersicht findest du im Artikel:
Papers-Größen: King Size, Slim, Longpapers & mehr
Papers lagern – darauf solltest du achten
Papers bestehen aus dünnem Papier und sollten entsprechend sorgfältig aufbewahrt werden.
Ideal ist eine trockene und stabile Umgebung, in der die Verpackung vor unnötiger Feuchtigkeit geschützt ist.
Wichtig sind insbesondere:
- keine unnötige Feuchtigkeit
- keine direkte Nässe
- keine starke Hitze
- möglichst geschützte Aufbewahrung
- Verpackung geschlossen halten
Auch Hersteller empfehlen für ihre Papers eine trockene und stabile Lagerung, um die Produkteigenschaften zu erhalten.
Häufige Fragen zu Papers
Was sind Papers?
Papers sind dünne Papierblätter, die speziell als Drehpapier hergestellt werden. Je nach Produkt können sie aus unterschiedlichen pflanzlichen Fasern wie Hanf, Reis, Holz, Flachs oder Bambus bestehen.
Sind Papers und Papes dasselbe?
Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Papers und Papes meist für dieselbe Produktgruppe verwendet. „Papes“ ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für Papers.
Was sind Blättchen?
Blättchen ist eine weitere deutsche Bezeichnung für dünnes Drehpapier beziehungsweise Papers.
Welche Papers gibt es?
Es gibt Papers in verschiedenen Materialien, Größen und Ausführungen. Dazu gehören beispielsweise Hanf-Papers, Reispapier, ungebleichte Papers, Slim, King Size, King Size Slim, Longpapers und Paper Rolls.
Was bedeutet King Size bei Papers?
King Size bezeichnet ein größeres Paper-Format. Die tatsächlichen Maße können je nach Hersteller und Produkt variieren.
Was bedeutet King Size Slim?
King Size Slim bezeichnet ein längliches und vergleichsweise schmales Paper-Format. Die konkreten Maße unterscheiden sich je nach Produkt.
Was bedeutet ungebleicht bei Papers?
Ungebleicht bedeutet, dass bei der Herstellung auf bestimmte Bleichverfahren verzichtet wird. Ungebleichte Papers können deshalb eine natürliche beige oder braune Färbung besitzen.
Sind Hanf-Papers nachhaltiger?
Hanf ist eine pflanzliche Faser und wird häufig als nachhaltiger Rohstoff betrachtet. Ob ein konkretes Paper tatsächlich nachhaltiger ist, hängt jedoch von der gesamten Herstellung, Rohstoffgewinnung, Verarbeitung, Verpackung und dem Transport ab.
Was sind Longpapers?
Longpapers sind längere Papers, die sich durch ihr längeres Format von kleineren klassischen Papers unterscheiden.
Gibt es Papers von der Rolle?
Ja. Paper Rolls enthalten Papier auf einer Rolle und ermöglichen je nach Produkt eine individuelle Bestimmung der benötigten Länge.
Welche Papers sind die besten?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Welche Papers geeignet erscheinen, hängt unter anderem von Material, Format, Papierstärke und persönlichen Präferenzen ab. Für einen objektiveren Vergleich sollten konkrete Produkte anhand derselben Kriterien betrachtet werden.
Kann man normales Papier als Paper verwenden?
Normales Schreib- oder Druckerpapier ist nicht dasselbe wie speziell hergestelltes Rolling Paper. Papers werden gezielt mit bestimmten Eigenschaften wie Papierstärke, Verarbeitung und Gummierung hergestellt. Für einen Vergleich sollte deshalb spezielles Drehpapier betrachtet werden.
Fazit: Die Welt der Papers ist größer als gedacht
Papers sind längst nicht nur einfache Papierblättchen.
Zwischen verschiedenen Materialien, Größen, Papierstärken und Herstellungsverfahren gibt es zahlreiche Unterschiede. Hanf, Reis, Holz, Bambus und andere pflanzliche Fasern werden für unterschiedliche Paper-Sorten eingesetzt. Gleichzeitig gibt es zahlreiche Formate von kleinen Standard-Papers über Slim und King Size bis hin zu Longpapers und Rolls.
Wer Papers miteinander vergleichen möchte, sollte deshalb nicht ausschließlich auf Marke, Farbe oder Preis achten. Interessanter sind die konkreten Eigenschaften des jeweiligen Produkts.
Natural Rolling Papers beschäftigt sich genau mit diesen Unterschieden.
In den folgenden Ratgebern findest du detaillierte Informationen zu einzelnen Materialien, Größen, Marken und Paper-Arten.
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- Rolling Papers – Der große Ratgeber
- Was sind Papers? Definition, Arten & Unterschiede
- Was sind Papes? Bedeutung, Arten & Größen
- Blättchen – Arten, Größen & Materialien
- Papers-Größen im Überblick
- King Size Papers – Größe, Maße & Unterschiede
- King Size Slim – Was bedeutet das?
- Longpapers – Größen, Materialien & Unterschiede
- Longpapers Größe – Maße und Formate erklärt
- Hanf Papers – Material und Eigenschaften
- Reispapier Papers – Eigenschaften und Unterschiede
- Ungebleichte Papers – Was bedeutet das?
Quellen & weiterführende Informationen
Für konkrete Material-, Herstellungs- und Produkteigenschaften sollten in der finalen Website-Version möglichst die jeweiligen Herstellerquellen herangezogen werden. Beispiele sind die offiziellen Informationen von OCB zu Fasern, Produktionsprozess, ungebleichten Papieren und einzelnen Produktformaten.
Redaktioneller Hinweis: Produktangaben wie Maße, Materialzusammensetzung und Verpackung können sich ändern. Bei konkreten Produkten sollten deshalb immer die aktuellen Angaben des Herstellers geprüft werden.


